Grillen am Strand – Wittenberge Elbstrand

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Rissener Ufer / Falkensteiner Ufer Wenn die lauen Sommerabende uns aus der Wohnung ziehen empfehle ich den Wittenbergener Strand kurz vor Rissen. Klar kann man auch zentraler, aber idyllischer als hier kenne ich es nicht. Man kommt auch mit den Öffentlichen einigermaßen hin, es fährt ein Bus. Parken tut man am besten oben. Papa spielt Packesel und trägt die Getränke und Essenssachen und Mama trägt die Wolldecke und Dekosachen (muß bei mir immer sein). Meist muß Papa noch mal hoch, um den Baumarktgrill zu holen und die Kohle. Wer hat nimmt den Bollerwagen. Unten angekommen warten viele kleine schattige Nieschen unter Bäumen, deren Äste sich hervorragend eignen, um Lampions aufzuhängen. Die Kinder werden losgeschickt, Äste zu suchen. Neee, nicht zum Feuer machen, sondern für Stockbrot. Den Teig mache ich vorher mit ein paar Handgriffen – wer gar keine Lust darauf hat: mit Knack und Back Brötchen geht es auch. Den Teig in eine lange Wurst rollen und konzentrisch um den Stock wickeln und die Verbindungsstellen mit den Fingernägeln ordentlich zusammendrücken, sonst fällt der Teig zu leicht ab. Die gesammelten Stöcke werden mit Schnitzmessern bearbeitet, das können die Kinder meist selber. Später spieße ich auch kleine Frankfurter auf, die können die Kinder dann auch selber grillen. Beim Warten dass die Kohle heiß genug ist, geraten die Füßchen oft ins Wasser. Ein zweiter Satz Klamotten ist daher ratsam, wie auch ein Handtuch zum Sand abklopfen, wenn später die Schuhe wiederangezogen werden sollen. Papa und ich genießen den Blick auf die sich verfärbende Elbe und den ein oder anderen Dampfer, der vorbeischwimmt.

Photo Nr. 2: Falkensteiner Ufer (c) Staro1 CC 3.0

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Wittenberge Strand 53.565000, 9.756478 Wittenberge Strand (c) Staro1 Website: keine Blogpost: